Kapitel 06

06 Ars Electronica Activa - Die Kunst digitalen Lebens

Potentiale des erweiterten Ars Electronica Centers für die „Digital Community“

Die Geschichte des erweiterten Ars Electronica Centers – des „Future Parks“ auf der Urfahraner Seite der Donau – beginnt vor fast 30 Jahre, als 1979 im Rahmen des damaligen Brucknerfestes die „Ars Electronica“ Premiere feierte. Nicht ohne Stolz in der Stimme verkündete der damalige Linzer Bürgermeister Franz Hillinger: „Erstmals in Europa wird während dieses Symposions ein Heimcomputer vorgestellt, der auch von Laien als Kunstproduktionsgerät eingesetzt werden kann.“ Im Center fand das Festival inzwischen eine Heimstätte. So wie die "Klangwolke" des Brucknerfestes breiten Zugang zu Hochkultur ermöglichen soll, dient das Ars Electronica Center breitem Zugang zur Hochtechnologie. Eine mit der Erweiterung des Hauses verbundene Herausforderung ist aber die Einbettung des inzwischen angegrauten Projekts in die globale "Digital Community".  

Inteviews:
Gerfried Stocker (Ars Electronica Center)
Herbert W. Franke (Autor)

Projekte:
- Gulliver im World Wide Web
- Community-Fabber im AEC
- Raum für die Community

 

 

Über die AutorInnen:

Miriam Köck ist studierte Juristin, Mitglied im Linzer Gemeinderat und derzeit von ihrer Stelle im Sozialressort des Landes Oberösterreich karenziert.

Stefan Augustyn studiert Rechtswissenschaften an der Universität Linz und arbeitet im Bereich Veranstaltungsmanagement.